Schlaftpositionen
Obwohl es aufgrund der Mehrheit an Seitenschläfern auf dieser Seite hauptsächlich um das Seitenschläferkissen geht, sollen hier noch einmal alle drei bekannten Schlafpositionen vorgestellt werden. Denn auch wenn sich bekanntermaßen jeder Mensch im Schlaf individuell bewegt und dreht, so lassen sich die verschiedenen Schlafpositionen generell in 3 Kategorien einordnen.
Jede fünfte Person ist dabei ein sogenannter Rückenschläfer. Diese Position kennzeichnet sich durch eine relativ geringe Bewegung während des Schlafes, in der Regel besteht zwischen Einschlaf- und Aufwachposition kein erkennbarer Unterschied. Ein Nebeneffekt, der vor allem für Bettpartner unangenehm sein kann, ist die Tatsache, dass Rückenschläfer zum Schnarchen neigen.
Genauso häufig vertreten ist der Bauchschläfer genannte Schlaftyp. Dieser liegt oft gar nicht komplett auf dem Bauch, sondern mit einer leicht seitlichen Neigung. Das Problem in dieser Position besteht in der dauerhaft fast rechtwinkligen Verdrehung des Kopfes, was zwangläufig zu einer hohen Belastung der Nackenwirbel führt. Da ein Kopfkissen den Nacken zusätzlich überstrecken würde, verzichten die meisten Bauchschläfer gar ganz auf ein Kopfkissen oder verwenden nur ein sehr flaches. Mit einem Seitenschläferkissen ist es als Bauchschläfer möglich, den Körper in einer seitlichen Neigung zu halten und zusätzlich die Kopfhaltung zu entlasten.
Mit ungefähr 60 % der bei weitem am häufigsten vorkommende Schlaftyp ist der sogenannte Seitenschläfer. Diese Position ist zugleich die in sich variabelste. Während einige beide Beine anwinkeln, strecken andere wiederum das untere Bein aus, was zu einer Haltung führt, die an die stabile Seitenlage erinnert. Andere wiederrum empfinden es als angenehm, die Decke zwischen die Beine zu nehmen. Das Seitenschläferkissen erfüllt unter anderem diese Aufgabe. Diese Haltung ist allein deshalb schon so populär, weil sie von sich aus effektiv die Belastung vom Rücken nimmt. Trotzdem ist die Haltung meist für einen gesunden Schlaf noch lange nicht optimal. Ein zu großes oder zu kleines Kissen führt dazu, dass die Wirbelsäule nicht komplett gerade ist, wie es eigentlich optimaler weise der Fall sein sollte.